Offenes Seminar oder Inhouse Training? Was für dein KMU die bessere Wahl ist
- Beat Jenny
- 29. Juni
- 3 Min. Lesezeit

Du möchtest die Verkaufsfähigkeiten deines Teams verbessern und stehst nun vor einer klassischen Entscheidung. Schickst du deine Mitarbeitenden in ein offenes Seminar oder holst du einen Trainer für ein Inhouse Training direkt zu euch in die Firma?
Beide Formate haben ihre Daseinsberechtigung, aber sie dienen unterschiedlichen Zielen. Wir zeigen dir ehrlich auf, welches Format in welcher Situation den grössten Mehrwert für dein KMU bringt.
Das offene Seminar: Netzwerken und neue Perspektiven
Bei einem offenen Seminar treffen Teilnehmende aus verschiedenen Unternehmen und Branchen aufeinander. Der Trainer vermittelt Methoden, die allgemeingültig funktionieren und auf verschiedene Verkaufssituationen anwendbar sind.
Der grösste Vorteil dieses Formats ist der Blick über den eigenen Tellerrand. Deine Mitarbeitenden tauschen sich mit Verkäufern aus völlig anderen Branchen aus. Sie hören, wie andere Unternehmen mit Einwänden umgehen oder die Kaltakquise meistern. Dieser branchenübergreifende Austausch kann extrem inspirierend wirken und festgefahrene Denkmuster aufbrechen.
Zudem ist ein offenes Seminar die wirtschaftlichste Lösung, wenn du nur eine einzelne Person oder zwei Mitarbeitende schulen möchtest. Ein neues Teammitglied kann so schnell die wichtigsten Grundlagen erlernen, ohne dass du ein komplettes Firmenseminar organisieren musst.
Der Nachteil liegt in der fehlenden Tiefe. Der Trainer kann nicht auf eure spezifischen Produkte, eure Preisstruktur oder eure direkten Konkurrenten eingehen. Der Transfer des allgemeinen Wissens auf euren konkreten Arbeitsalltag bleibt weitgehend dem Teilnehmer selbst überlassen.
Das Inhouse Training: Massgeschneidert und praxisnah
Ein Inhouse Training findet exklusiv für dein Unternehmen statt. Der Trainer widmet sich voll und ganz eurem Team, eurer Branche und euren spezifischen Herausforderungen.
Hier liegt die absolute Stärke dieses Formats. Ein gutes Inhouse Training beginnt lange vor dem eigentlichen Seminartag. Der Trainer analysiert euren Markt, studiert eure Angebote und spricht vielleicht sogar vorab mit euren Verkäufern.
Im Training selbst wird nicht mit fiktiven Beispielen gearbeitet, sondern mit echten Kundensituationen aus eurem Alltag. Wenn es um Einwandbehandlung geht, übt ihr genau die Einwände, die eure Kunden jeden Tag bringen.
Ein weiterer grosser Vorteil ist das Teambuilding. Wenn das gesamte Verkaufsteam gemeinsam neue Methoden lernt und eine einheitliche Sprache entwickelt, stärkt das den Zusammenhalt enorm. Alle ziehen danach am gleichen Strick.
Ab drei bis vier Teilnehmenden ist ein Inhouse Training meist auch wirtschaftlich die attraktivere Variante, da du einen festen Tagessatz bezahlst, unabhängig von der genauen Teilnehmerzahl.
Die Entscheidungshilfe für dein KMU
Wann solltest du dich für welches Format entscheiden?
Wähle das offene Seminar, wenn du nur ein bis zwei Personen schulen möchtest, wenn ein neuer Mitarbeiter schnell die Grundlagen des Verkaufs erlernen soll oder wenn du möchtest, dass dein Team frische Impulse aus anderen Branchen erhält.
Entscheide dich für ein Inhouse Training, wenn du drei oder mehr Verkäufer gleichzeitig schulen willst, wenn ihr vor spezifischen Herausforderungen in eurem Markt steht oder wenn du sicherstellen möchtest, dass das Gelernte sofort und messbar in eurem speziellen Arbeitsalltag angewendet werden kann.
Bei Trepos sind wir stark auf Inhouse Trainings spezialisiert, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass massgeschneiderte Lösungen für Schweizer KMU den grössten und nachhaltigsten ROI bringen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Ab wie vielen Personen lohnt sich ein Inhouse Verkaufstraining finanziell?
In der Regel rechnet sich ein Inhouse Training ab drei bis vier Teilnehmenden. Die Kosten für den Tagessatz des Trainers sind dann oft tiefer als die summierten Einzelpreise für ein offenes Seminar.
2. Wie viel Vorlaufzeit benötigt ein gutes Inhouse Training?
Da der Trainer eure Branche, Produkte und Herausforderungen analysieren muss, solltest du mit einer Vorlaufzeit von etwa vier bis sechs Wochen rechnen, um ein optimal massgeschneidertes Programm zu erhalten.
3. Finden Inhouse Trainings immer in unseren eigenen Räumlichkeiten statt?
Nicht zwingend. Ihr könnt das Training in euren eigenen Sitzungszimmern durchführen, aber oft ist es effektiver, einen externen Seminarraum zu mieten, damit das Team nicht durch das Tagesgeschäft abgelenkt wird.
4. Können wir bei einem Inhouse Training die Schwerpunkte selbst bestimmen?
Ja, das ist der grösste Vorteil. Ihr legt gemeinsam mit dem Trainer fest, ob der Fokus auf Neukundenakquise, Preisverhandlungen, Bedarfsanalyse oder Abschlusstechniken liegen soll.
5. Bietet Trepos auch offene Seminare an?
Unser Fokus liegt klar auf massgeschneiderten Inhouse Trainings für Schweizer KMU, da wir hier die grösste Wirkung erzielen. Wir bieten jedoch auf Anfrage auch gezielte Coachings für Einzelpersonen an.



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