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Die ersten 100 Tage als Führungskraft: 7 Fehler, die dich sofort unglaubwürdig machen

Die ersten 100 Tage entscheiden mehr, als man denkt


Die ersten 100 Tage als Führungskraft: 7 Fehler, die dich sofort unglaubwürdig machen

Was viele unterschätzen:


Die ersten Wochen prägen, wie dich dein Team langfristig wahrnimmt.


Dort entstehen:

  • Vertrauen oder Skepsis

  • Klarheit oder Unsicherheit

  • Respekt oder Distanz

Und genau hier passieren die typischen Fehler.


Die 7 häufigsten Fehler neuer Führungskräfte


1. Zu nett starten

Viele wollen zuerst akzeptiert werden.


Sie vermeiden klare Ansagen, sagen selten nein und hoffen, dass sich alles „natürlich“ einspielt.


Das Resultat: Das Team übernimmt die Führung, nicht du.


2. Konflikte aufschieben

„Ich beobachte das zuerst mal…“


Konflikte werden nicht angesprochen, sondern ausgesessen.

Das Problem: Was am Anfang klein ist, wird schnell zum strukturellen Thema.


3. Vom Kollegen zum Chef – aber ohne klare Trennung

Gestern noch Teil des Teams, heute verantwortlich.


Viele versuchen, beides gleichzeitig zu bleiben: Kollege und Führungskraft.

Das funktioniert selten.


4. Alles selber machen

Neue Führungskräfte wollen beweisen, dass sie die Beförderung verdient haben.


Also:

  • greifen sie überall ein

  • übernehmen Aufgaben selbst

  • kontrollieren zu viel


Das Team wird dadurch nicht stärker, sondern passiver.


5. Keine klaren Erwartungen setzen

Viele gehen davon aus, dass das Team schon weiss, was erwartet wird.

Tut es aber nicht.


Ohne Klarheit entsteht:

  • Interpretationsspielraum

  • Unsicherheit

  • Frust auf beiden Seiten


6. Feedback vermeiden

Gerade am Anfang fehlt oft der Mut, Dinge direkt anzusprechen.


Gedanken wie:„Ich will die Beziehung nicht belasten“

führen dazu, dass Feedback zu spät kommt, oder gar nicht.


7. Keine eigene Führungsstruktur aufbauen

Meetings, Gespräche, Prioritäten, alles entsteht „irgendwie“.


Es fehlt:

  • ein klarer Rhythmus

  • eine Struktur

  • ein System


Und genau das merkt das Team sofort.


Der eigentliche Hebel liegt nicht im Können, sondern im Verhalten


Viele glauben:„Ich muss zuerst alles perfekt können, um gut zu führen.“


Die Realität ist eine andere.


Gute Führung zeigt sich nicht in Perfektion, sondern in Klarheit.


Zum Beispiel bei Fragen wie:

  • Wie klar kommuniziere ich meine Erwartungen?

  • Wie konsequent spreche ich Dinge an?

  • Wie bewusst führe ich Mitarbeitergespräche?


Das sind die Hebel, die den Unterschied machen.


Warum das so entscheidend ist

Wenn Klarheit fehlt, entsteht Unsicherheit.Wenn Unsicherheit entsteht, sinkt die Leistung. Und wenn die Leistung sinkt, beginnt die Führung zu reagieren statt zu führen.


Das ist kein theoretisches Modell.

Das ist Alltag in vielen Teams.


Ein einfacher Zusammenhang, der oft übersehen wird

Mehr Klarheit → mehr Orientierung, Mehr Orientierung → bessere Entscheidungen im Team, Bessere Entscheidungen → mehr Eigenverantwortung.


Das Problem ist nicht, dass dieser Zusammenhang unbekannt wäre.

Das Problem ist, dass es im Alltag zu wenig konsequent umgesetzt wird.


Was ein gutes Führungstraining anders macht

Ein wirksames Führungstraining setzt nicht erst bei Tools oder Modellen an.


Es beginnt viel früher.


Es hilft dabei:

  • Die eigene Rolle zu definieren

  • Gespräche bewusst zu führen

  • Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen


Und vor allem: Es schafft Klarheit im eigenen Verhalten.


Führung beginnt nicht mit Erfahrung, sondern mit Bewusstsein

Natürlich entwickelt sich Führung mit der Zeit. Aber nur dann, wenn man weiss, worauf es ankommt. Die entscheidende Frage ist nicht: „Wie lange bist du schon Führungskraft?“

Sondern:„Wie bewusst führst du?“


Der Perspektivenwechsel für die Führungskraft

Viele versuchen, ihre Führung zu verbessern, indem sie:

  • mehr Wissen aufbauen

  • mehr Methoden lernen

  • mehr Input konsumieren


Der grössere Hebel liegt oft woanders: Im eigenen Verhalten im Alltag.


Denn genau dort entscheidet sich, ob Führung wirkt oder nicht.


Fazit

Die ersten 100 Tage als Führungskraft sind kein Schonraum.


Sie sind die Phase, in der sich entscheidet, wie du wahrgenommen wirst.

Nicht durch grosse Strategien.


Sondern durch kleine, tägliche Verhaltensweisen: Klare Kommunikation. Konsequentes Handeln. Echte Gespräche.


Wenn das stimmt, entsteht Führung nicht von selbst, aber deutlich stabiler.


Und genau dort beginnt wirksame Führung.

Bleib neugierig. Beat

 
 
 

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