
Wie ein Unternehmen aus der Gastronomieplanung LinkedIn Schritt für Schritt gezielter für Sichtbarkeit und Netzwerkaufbau nutzte
Praxisbeispiel: 8 Wochen LinkedIn Training
1. Die Ausgangslage:
LinkedIn war vorhanden – wurde aber vor allem passiv genutzt
Die Firma ist in der Gastronomieplanung tätig. Der Geschäftsführer, der Co-Geschäftsführer sowie zwei Projektleiter waren bereits auf LinkedIn vertreten.
Genutzt wurde die Plattform allerdings hauptsächlich passiv: Beiträge lesen, beobachten, was andere Unternehmen veröffentlichen, und gelegentlich mit bestehenden Kontakten interagieren.
Eine klare Linie für die eigene Sichtbarkeit, den gezielten Netzwerkaufbau oder die Veröffentlichung eigener Inhalte gab es noch nicht. Dabei wäre eigentlich genügend relevanter Content vorhanden gewesen: spannende Projekte, Erfahrungen aus der Gastronomieplanung, Einblicke in den Arbeitsalltag und viel Fachwissen. Das Wissen war da, auf LinkedIn war davon jedoch noch wenig sichtbar.
2. Die Herausforderung:
Sichtbarkeit aufbauen, ohne dass LinkedIn zum nächsten Zeitfresser wird
Die grösste Herausforderung lag nicht in der Technik. Vielmehr fehlte eine einfache Antwort auf ganz praktische Fragen:
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Welche Themen interessieren unser Netzwerk?
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Wie persönlich darf ein Beitrag sein?
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Wie finden wir die richtigen Kontakte?
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Wie erweitern wir unser Netzwerk gezielt?
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Und wie bleiben wir sichtbar, ohne ständig etwas veröffentlichen zu müssen?
LinkedIn sollte bewusster genutzt werden, gleichzeitig musste der Aufwand zu den vorhandenen Ressourcen der vier
Teilnehmenden passen. Denn ein Konzept funktioniert nur dann, wenn es auch im normalen Arbeitsalltag umsetzbar ist.
3. Das Ziel:
Profile stärken, relevante Kontakte finden und eigene Inhalte entwickeln
Das Ziel des Trainings war nicht, aus den vier Teilnehmenden möglichst aktive «LinkedIn-Influencer» zu machen. LinkedIn sollte so genutzt werden, dass es zur Firma und zu den einzelnen Personen passt.
Dazu gehörten drei zentrale Ziele:
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Die persönlichen Profile stärken.
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Auf den ersten Blick sollte erkennbar sein, wer die Person ist, wofür sie steht und welche Themen zu ihrer Funktion passen.
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Das Netzwerk gezielt erweitern.
Nicht möglichst viele Kontakte sammeln, sondern relevante Personen finden und Beziehungen Schritt für Schritt aufbauen. Eigene Beiträge entwickeln. Projekte, Erfahrungen und Beobachtungen aus der Gastronomieplanung sollten so aufbereitet werden, dass sie für das Netzwerk interessant sind und trotzdem persönlich wirken.
Dafür braucht es keine ständige Präsenz.
Eine einfache Routine von ungefähr 10 bis 15 Minuten pro Tag sollte ausreichen, um LinkedIn langfristig bewusster zu nutzen.
4. Das Konzept:
Grundlagen schaffen – und die Umsetzung über acht Wochen begleiten
Trepos entwickelte für die vier Teilnehmenden ein achtwöchiges LinkedIn Training. Der Start erfolgte mit einem gemeinsamen Präsenztag. Danach begleiteten wir die Umsetzung mit vier kurzen Online-Coachings via Teams.
Am Präsenztag wurden die Grundlagen geschaffen:
• LinkedIn verstehen und gezielter nutzen
• persönliche Profile überprüfen und optimieren
• die eigene Positionierung schärfen
• relevante Zielgruppen und Kontakte definieren
• Themen für eigene Beiträge entwickeln
• einen persönlichen Schreibstil finden
• Beiträge strukturieren und erstellen
• KI als Unterstützung für die Content-Erstellung nutzen
• eine realistische LinkedIn-Routine entwickeln
Entscheidend war dabei, nicht mit theoretischen Beispielen zu arbeiten. Wir arbeiteten direkt an den bestehenden Profilen und mit echten Themen aus dem Unternehmen. Die Beiträge sollten nicht nach Marketing-Abteilung klingen.
Sie sollten nach den Menschen klingen, die dahinterstehen.


5. Die Umsetzung:
Vom eigenen Profil bis zum ersten Content
Im ersten Schritt überprüften die Teilnehmenden ihre bestehenden LinkedIn-Profile. Gemeinsam wurde herausgearbeitet, wofür die einzelnen Personen stehen, welche Themen zu ihrer Funktion passen und wie das Profil diese Positionierung besser sichtbar machen kann.
Danach ging es an die Content-Erstellung. Aus laufenden Projekten, Erfahrungen und Beobachtungen aus der Gastronomieplanung entstanden konkrete Themen für eigene Beiträge.
Aus der anfänglichen Frage:
«Was soll ich überhaupt posten?» wurde Schritt für Schritt eine Auswahl an Themen, die fachlich relevant waren und gleichzeitig zur jeweiligen Person passten.
Auch KI wurde integriert.
Nicht mit dem Ziel, Beiträge komplett von künstlicher Intelligenz schreiben zu lassen, sondern um Gedanken zu strukturieren, Ideen weiterzuentwickeln oder einen ersten Entwurf zu erstellen.
Der persönliche Stil blieb dabei immer entscheidend.
6. Die Begleitung:
Aus einem Training sollte eine umsetzbare Routine entstehen
Nach dem Präsenztag begann die eigentliche Umsetzung im Alltag. Über acht Wochen trafen wir uns in vier kurzen Online-Meetings. Dabei ging es nicht darum, nochmals neue Theorie zu vermitteln.
Wir schauten gemeinsam:
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Was wurde bereits umgesetzt?
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Was funktioniert?
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Wo entstehen Fragen?
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Welche Beiträge wurden veröffentlicht?
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Was fällt noch schwer?
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Und was können wir vereinfachen?
Zusätzlich wurden praktische LinkedIn-Themen vertieft, beispielsweise das sinnvolle Kommentieren von Beiträgen, der Aufbau eines relevanten Netzwerks, das Finden passender Kontakte oder die Nutzung verschiedener Funktionen auf LinkedIn.
So konnte das Gelernte direkt mit den Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag verbunden werden.
7. Die Wirkung:
LinkedIn wurde vom passiven Kanal zum bewusst genutzten Werkzeug
Im Verlauf der acht Wochen veränderte sich vor allem der Umgang mit LinkedIn. Die Plattform wurde nicht mehr nur genutzt, um zu beobachten, was andere machen.
Die Teilnehmenden begannen, ihre eigenen Profile bewusster einzusetzen, relevante Kontakte gezielter zu suchen und eigene Inhalte aus ihrem Arbeitsalltag zu entwickeln.
Gleichzeitig entstanden einfache Routinen, die zu den vorhandenen zeitlichen Ressourcen passten. Das Netzwerk konnte gezielt erweitert werden und die Frage nach möglichen Beitragsthemen wurde deutlich einfacher, weil relevante Inhalte direkt aus Projekten, Erfahrungen und dem eigenen Arbeitsalltag entstanden.
Der entscheidende Punkt dabei:
LinkedIn wurde nicht zu einer zusätzlichen Marketingaufgabe, sondern Schritt für Schritt zu einem Werkzeug für persönliche Sichtbarkeit und Netzwerkpflege.
Was dieses Praxisbeispiel zeigt
LinkedIn funktioniert für Unternehmen nicht automatisch dadurch, dass Mitarbeitende ein Profil besitzen. Entscheidend ist, dass Menschen verstehen, wie sie die Plattform sinnvoll für ihre eigene Rolle nutzen können.
Dazu braucht es keine komplizierte Social-Media-Strategie und auch keine täglichen Beiträge. Es braucht eine klare Positionierung, relevante Themen, ein passendes Netzwerk und eine Routine, die im Alltag funktioniert.
Genau deshalb kombinieren wir bei Trepos einen gemeinsamen Trainingstag mit einer begleiteten Umsetzungsphase.
Denn LinkedIn versteht man an einem Tag, zur Routine wird es erst durch die Anwendung.
Steht dein Team vor einer ähnlichen Herausforderung?
Eure Mitarbeitenden sind auf LinkedIn, nutzen die Plattform aber bisher hauptsächlich zum Lesen?
In unserem begleiteten LinkedIn Training im Verkauf arbeiten wir direkt an den persönlichen Profilen, entwickeln relevante Themen und zeigen, wie LinkedIn mit überschaubarem Zeitaufwand in den Arbeitsalltag integriert werden kann.
Dabei verbinden wir persönliches Auftreten, Netzwerkaufbau, Content-Erstellung und KI mit einer einfachen und umsetzbaren Routine.
Hier findest du alle Praxisbeispiele: PRAXISBEISPIELE VON TREPOS